DANIEL BUREN

ENCORE DES CARRÉS

Geboren 1938 in Boulogne-Billancourt, begann Daniel Buren in den 1960er Jahren mit einer fundamentalen Art der Kunst, bei der sowohl das Umfeld des Kunstwerkes, als auch das Kunstwerk selbst im Mittelpunkt stehen. Während er bislang Werke bestehend aus rundlichen Formen mit Streifen verschiedener Größen und Farben kreierte, entschied er sich 1965, außerdem mit Stoffgewebe zu arbeiten, welches eine abwechselnd weiß und farbig gestreifte Musterung aufwies. Die Breite der einzelnen Streifenbahnen war außerdem genau festgelegt, sie betrug jeweils exakt 8,7 cm.
Unter Ausschöpfung der vielen Möglichkeiten, die ihm dadurch geboten wurden, entstand ein Erforschen der Kunst sowie ihrer Präsentationsweisen und im weiteren Sinne auch das Erforschen des sozialen und physischen Umfelds, in dem sich der Künstler bewegt. Seine Kunstwerke verschmelzen systematisch mit dem Umfeld der von ihm gewählten Standorte. Seine ersten Werke entstanden 1967 in den Straßen von Paris und sind seitdem in unzähligen Museen, in der Natur und Architekturen zu finden. Daniel Buren lebt und arbeitet in situ.

Ausstellung im Kleinen Museum

27.10.2015 - 12.03.2016

Bilder © Daniel Buren (Archiv Chorus-Verlag)
Quelle: Courtesy Galerie Dorothea van der Koelen